Mango

Mangos gehören wie Kirschen und Zwetschen zum Steinobst. Die Sorten- und Formenvielfalt ist enorm groß. Die Größenspanne reicht von Pflaumen- bis Melonengröße. Einige Früchte können bis zu 2 kg schwer werden. Vielfältig ist das Farbspektrum, es reicht von grün über grüngelb, gelb, orange bis rot. Hohe Vitamin A und C-Gehalte und Mineralstoffe wie Eisen, Calcium machen die Mango zu einer wertvollen Frucht. Mangos sind relativ kälteempfindlich und sollten bei Temperaturen von 8-10°C gelagert werden.…

Radicchio

Botanisch gehört der Radicchio nicht zum Salat, sondern wie Endivien und Chicoree zu den Zichorien. Die dekorativen Blätter mit den weißen Adern, der kräftig bittere Geschmack und die vielseitige Verwendung haben dieses wertvolle Wintergemüse schnell beliebt gemacht. Neben dem Bitterstoff Intybin enthält der Phosphor, Kalium, Calcium, Vitamin C und Provitamin A. Bei 6 Grad C. kann er bis zu 6 Wochen gelagert werden. Es müssen nur gelegentlich die äußeren Blätter entfernt werden.…

Passionsfrucht

Es gibt etwa 20 Passionsfruchtarten mit essbaren Früchten. Kultiviert in größerem Umfang werden aber nur vier Arten. Der kommerzielle Anbau findet hauptsächlich in Südamerika, Australien, Neuseeland, Afrika und Kalifornien statt. Den Namen „Passionsfrucht- oder Passionsblume“ hat die Maracuja aufgrund ihrer Blütenform bekommen. Die Schale ist glatt und wird mit zunehmender Reife schrumpelig. Dies ist aber kein Zeichen von Verderb – im Gegenteil, denn dieser Zustand verleiht der Frucht einen volleren und süßeren Geschmack. An der Innenwand der Schale haften bis zu 200 Kerne, die von einem saftigen Fruchtfleisch mit ihrem einzigartigen Aroma umgeben sind. Die Kerne können mitgegessen oder durch Passieren entfernt werden. Zum Rohverzehr wird die Frucht halbiert und ausgelöffelt. Das Frucht-fleisch kann aber auch zu Fruchtsoßen und Obstsalaten verarbeitet werden. Die Früchte sind kälteempflindlich, können aber bei 7-10 Grad C. 2-4 Wochen gelagert werden. Die Luftfeuchte sollte nicht zu hoch sein, da sich sonst Schimmel auf der Schale bildet, der aber in der Regel nicht in die Frucht eindringt.…

Kumquat

Die Kumquat stammt ursprünglich aus China und wird auch Zwergpomeranze genannt. Kumquats sind die kleinsten bekannten Zitrusfrüchte. Die „Miniaturausgaben von Orangen“ werde mit der Schale gegessen. Diese ist sehr dünn, glatt, goldgelb bis rotorange und duftend. Der leicht säuerliche Geschmack des Saftes und die würzige Süße der Schale ergeben eine aromatische Geschmackskombination. Die Frucht ist reich an Kalium, Calzium und Vitamin B1, B2 und Vitamin C. Durch Kreuzungen mit anderen Zitrusarten entstehen z.B. Limequat.…

Dattel „Deglet Nour“

Der Name Deglet Nour, der mit „Finger des Lichts“ übersetzt werden kann, rührt von dem fast durchsichtigen Fruchtfleisch und der hellen, goldgelben Farbe her, die diese Datteln auszeichnet. Kultiviert wird die Deglet Nour, auch „Königin aller Datteln“, überwiegend in Tunesien und Algerien, wo die Sorte ihren Ursprung besitzt. Die gewaltigen Dattelpalmen lieben trockenes Klima und die pralle Sonne, aber der Eindruck täuscht – wenn sie nicht anderweitig bewässert wird, steht eine Dattelpalme am liebsten mit den Wurzeln im Grundwasser, das für Datteln durchaus sehr salzig sein darf. Sonne satt und Wasser, das sind die Zutaten für solche Früchte.…

Dattel „Rabbi“

Dies ist eine der beliebtesten Art der Dattel und hat eine dunkelbraune Farbe. Ihre Khalal ist rot und die Rotab ist grünlich. Rabbi hat eine dünne Haut, ist saftig mit einem kleinen Samen und sie ist die frühreife Art von Datteln in Iran. Si ist eine trockener Dattel, vom Aroma und Geschmack anders als die uns bekannten Datteln…

Dattel „Mazafati“

Dunkelbraun bis rotbraun, fast schwarz präsentieren sich die iranischen Mazafati Datteln. Mazafati zeichnen sich aus durch ein rundes, süßes Aroma und sind saftig wie kaum eine andere Sorte. Sie zählen zu den Datteln, die nicht erst lange in der Sonne am Stamm trocknen müssen und erst im gedörrten Zustand für den menschlichen Verzehr geeignet sind, sondern frisch geerntet und genossen werden können. Mit einem besonders hohen Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 35% verschafft uns das extra saftiges Fruchtfleisch von kräftiger, ausgewogener Süße.…

Dattel „Medjool“

Ihren Ursprung hat diese Dattel in den fruchtbaren Tälern im Süden Marokkos. Vor über 100 Jahren wurde die Frucht von den Auswanderern Marokkos nach Kalifornien gebracht. Die Frucht wurde so beliebt, dass die geernteten Datteln kaum den Bedarf des heimischen Marktes decken konnten. Mit der Einwanderung jüdischer Bürger nach Israel kam die Frucht zum ersten mal in den Mittleren Osten. Auf beiden Seiten des Jordantals wurden Dattelpalmen angebaut. Heute ist die Frucht auf der Arabischen Halbinsel überall zu finden.…

Sauerkraut

Ob von den Chinesen erfunden oder den Elsässern ist bis heute nicht geklärt,im Elsass ist Sauerkraut ein Nationalgericht. Zu Sauerkraut verarbeitet wird überwiegend großköpfiger Herbst- und Dauerweißkohl. Die 8kg-Köpfe haben einen kurzen Innenstrunk, dünne Blätter und Blattrippen.Die bedeutenste Sauerkraut-Sorte ist das Filderkraut. Weißkohl wird in einem Steintopf abwechselnd mit Salz geschichtet und gestampft, bis die austretende Flüssigkeit die jeweilige Schicht bedeckt. In 4- 6 Wochen entsteht durch Milchsäuregärung das leckere Kraut. 400g Sauerkraut enthalten genau so viel Vitamin C wie eine Kiwi-Frucht. Außerdem ist es reich an Vitamin A, B, C, und K sowie Kalium, Kalzium, Eisen, Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffe.Der britische Seefahrer und Entdecker Kapitän Cook nahm Sauerkraut immer auf seinen langen Schiffsreisen mit. Mit dem Erfolg, dass seine Mannschaft weniger häufig an der Vitaminmangelkrankheit Skorbut litten, als andere Seeleute. „Der beste Krautesser wird am ältesten!“ – wussten schon die alten Griechen und Römer.…

Rote Bete

Die Rote Bete ist eine tief wurzelnde und daher weitgehend trockenheitsrestistente Pflanze. Ihre Knollen – plattrund, kugelig, birnenförmig oder zylindrisch – sind rot, gelb oder weiß. Das Gewicht der Knollen beträgt 100- 600g. Ihre rote Farbe beruht auf der hohen Konzentration an dem stickstoffhaltigen Glykosid Betanin und an einem gewissen Gehalt an Anthocyan. Herkunft Heimat der Ursprungspflanze sind die Küstenlandschaften des östlichen Mittelmeeres und die zentral- und nordasiatischen Steppen und Wüstengebiete. Die heutigen Kulturformen sind jedoch erst im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Rote Beten werden heute in allen Ländern mit gemäßigtem Klima angebaut. Die Rübe hat eine dünne Schale und besitzt darunter ein saftiges Gemüse mit aromatischem Geschmack. Neben der bekannten Rote Bete mit ihrem purpurroten Fruchtfleisch gibt es auch rot-weiße, farblose („Weiße Bete“) bis hellgelbe („Gelbe Bete“) Sorten.…