HOKKAIDO KÜRBIS

Im Herbst ist die Saison für Hokkaidokürbisse. Diese hübschen orangefarbenen oder grünen, lecker süßlichen, nähr- und mineralstoffhaltigen Kürbisse kommen von der japanischen Insel Hokkaido.

Der Hokkaidokürbis enthält viele Antioxidanten wie zum Beispiel Vitamin A, Betakarotin, Vitamin C und Vitamin B6. Außerdem enthält er Eisen, Kalium und Ballaststoffe.

Der Hokkaidokürbis erwärmt den Körper. Deswegen kann man ihn sehr gut vor allem in Herbst und Winter verzehren und dadurch seinen Körper gegen die zunehmende Kälte erwärmen.

Nützliche Nährstoffe
Generell haben Kürbisse einen sehr hohen Gehalt an Karotenoiden, wie zum Beispiel Betakarotin.

Viele Anwendungsmöglichkeiten
Der Hokkaidokürbis ist wohlschmeckend auf eine süße, nussartige Weise. Er wirkt sättigend und hat wirklich viele Anwendungsmöglichkeiten. Das Kürbisfleisch kann man als Suppe, als Brei, als Pasteten, Püree oder Muss oder als Gratin zubereiten.

Man kann es dämpfen, im Ofen garen, braten, frittieren oder sogar für Marmelade und Desserts verwenden. Den Hokkaidokürbis kann man in allen Rezepten anstelle von Zucchini verwenden. Der Hokkaidokürbis passt sehr gut zu Reis, Gemüse, zu gekochtem oder gebratenem Seetang oder Tofu – einem typisch japanischem Gericht, welches sowohl lecker, vielseitig als auch sehr nährstoffhaltig ist.

Hokkaidokürbiskerne, lecker sowohl roh, gebraten oder überbacken, könne als Snack oder in Salaten oder Brot verwendet werden.

Etwas über Geschichte und Geographie
Der Hokkaidokürbis (Cucurbita moschata) gehört zur Familie der Kürbisse (Cucurbitae), wird jedoch auch als Zucchini bezeichnet, welche sich in der selben Familie wie die Gurke oder die Melone befindet. Es gibt zwei Arten von japanischen Hokkaidokürbissen, welche Kabocha oder Japanische genannt werden. Der eine ist von einer tief orangeroten Farbe (Uchiki Kuri) und kann zu einer Lachsfarbe übergehen, der andere ist grau-grün oder dunkelgrün wie eine Wassermelone; sie sind zwischen 13 und 25cm im Durchmesser und können zwischen 1 und 3,5kg wiegen. Roh haben die Kürbisse eine harte Schale.

Es gibt viele Arten von Kürbissen oder Zucchini. Die Kürbisse kommen ursprünglich vor allem aus Amerika oder Südamerika, wo sie von den Indianern gezüchtet wurden. In den USA werden sie viel als Torte zum Dessert verwendet – Pumpkinpie – und viele von Ihnen kennen sicher die großen orangefarbenen Hokkaidokürbisse mit hereingeschnittenen Löchern für Mund und Augen, in deren Inneres die Amerikaner am Allerheiligen, Halloween, eine Kerze einsetzen und wo Kinder für Süßigkeiten von Tür zu Tür gehen.

Anzucht, Aufbewahrung und Behandlung
Hokkaidokürbisse wachsen gut in warmen, weichem Erdboden, welcher gut mit Kompost gedüngt ist. Man säht die Samenkerne im Monat Mai in die gelockerte Erde, wenn der Erdboden so um die 15° warm ist. Hokkaidokürbispflanzen sind sehr empfindlich gegenüber Kälte und Frost. Sie benötigen jedoch keine besondere Pflege, sie sollten nur bei Trockenheit gegossen werden; sie breiten sich ziemlich weit aus können jedoch bis zu vier Kürbisse hervorbringen. Die Wachstumszeit beträgt je nach Jahrezeit um die 3,5 bis 4 Monate.

Man sollte die Kürbisse vor dem ersten Frost im Oktober ernten. Sie halten sich ziemlich lange bei einer Temperatur von 12-16° – am besten wenn sie in einem gut belüfteten Raum aufgehängt wurden – eigentlich kann man einen ganzen Hokkaidokürbis bis zum Mai nächsten Jahres aufbewahren. Man kann sie also auch gut als Dekoration verwenden wenn man ein bisschen darauf achtet, dass sie nicht anfangen zu schimmeln, was nur geschieht wenn sie zu warm aufbewahrt werden. Hokkaidokürbisse können in den meisten Lebensmittelgeschäften, und auch in vielen Supermärkten gekauft werden.

Wenn man die Kürbisse mit einer rauen Bürste abschrubbt kann man sie sogar samt Schale für die meisten Gerichte verwenden. Möchte man aber nur das weiche Fruchtfleisch verwenden, zum Beispiel für Muss oder Püree, dann sollte man den Kürbis mit einem Sparschäler schälen. Ein Hokkaidokürbis, der angebrochen wurde sollte am besten eingepackt in Papier oder Folie in einem der oberen Kühlschrankfächer aufbewahrt werden.

Um einen Kürbis zu schneiden benötigt man ein großes und scharfes Messer. Die Kürbisse wirken sehr hart wenn man sie in rohem Zustand zerschneiden will. Wenn man den Kürbis aber in Stücke geschnitten hat ist es nun sehr einfach, dass Fruchtfleisch herauszulösen. Nach nur 10 Minuten Dämpfen im Wasserbad ist das Fleisch nun richtig weich. Die Kerne können mit einem Löffel herausgenommen werden und für folgende Gerichte verwendet werden:

HOKKAIDOKÜRBIS REZEPTE

Kürbiskerne – ein gesunder Snack
Die Kerne können im Ofen für 15 Minuten bei 100 Grad geröstet werden – entweder so wie sie sind, oder mit etwas Olivenöl, Soja (Tamari) und vielleicht etwas zerstoßenem Cayennepfeffer. Man kann sie auch mit etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten, vielleicht ein wenig in Tamari oder Ingwer geschwenkt.