Passionsfrucht

Es gibt etwa 20 Passionsfruchtarten mit essbaren Früchten. Kultiviert in größerem Umfang werden aber nur vier Arten. Der kommerzielle Anbau findet hauptsächlich in Südamerika, Australien, Neuseeland, Afrika und Kalifornien statt. Den Namen „Passionsfrucht- oder Passionsblume“ hat die Maracuja aufgrund ihrer Blütenform bekommen. Die Schale ist glatt und wird mit zunehmender Reife schrumpelig. Dies ist aber kein Zeichen von Verderb – im Gegenteil, denn dieser Zustand verleiht der Frucht einen volleren und süßeren Geschmack.

An der Innenwand der Schale haften bis zu 200 Kerne, die von einem saftigen Fruchtfleisch mit ihrem einzigartigen Aroma umgeben sind. Die Kerne können mitgegessen oder durch Passieren entfernt werden. Zum Rohverzehr wird die Frucht halbiert und ausgelöffelt. Das Frucht-fleisch kann aber auch zu Fruchtsoßen und Obstsalaten verarbeitet werden. Die Früchte sind kälteempflindlich, können aber bei 7-10 Grad C. 2-4 Wochen gelagert werden. Die Luftfeuchte sollte nicht zu hoch sein, da sich sonst Schimmel auf der Schale bildet, der aber in der Regel nicht in die Frucht eindringt.